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01.09.2015 14:14 Alter: 2 yrs

Forum Alpbach 2015: AplusB-Start-ups starke Partner heimischer Leitbetriebe


28.08.2015 - Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups standen in diesem Jahr im Mittelpunkt der Urban Innovators Challenge. Fünf Beispiele aus dem AplusB Netzwerk - darunter auch das CAST-geförderte Spin-off superTEX - zeigten, welche Potenziale in diesen Zusammenarbeiten stecken und welche Vorteile es für Österreich auf internationalem Bankett bringt.

Foto: Urban Innovators Challenge 2015, (c) AustriaTech/Zinner / Anton Mederle (GF Thöni Industriebetriebe) & Valentine Troi (Gründerin der superTEX composites)
Text: austriatech, überarbeitet von CAST

Ungleicher können Partner kaum sein, als wenn ein junges Start-up mit einem etablierten Unternehmen eine Form der Zusammenarbeit eingeht. Und gerade aus dieser Ungleichheit können die innovativsten, wegweisensten Ideen und Produkte entstehen, wenn beide Seiten ihre Stärken und Vorteile zum Einsatz bringen. Bereits zum dritten Mal fand die Urban Innovators Challenge heuer im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche statt, eine Initiative von bmvit, AustriaTech, den AplusB-Zentren, FFG, AIT und Ö1.

AustriaTech als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Forschung will Innovationen vorantreiben. „Dies schafft Arbeitsplätze und einen Wettbewerbsvorteil. Deshalb ist es uns auch so wichtig, jene Personen, die innovative Ideen entwickeln mit Unternehmen zusammen zu bringen, die bei der Umsetzung eine Unterstützung sein können. Wir haben dieses Jahr auch die AplusB-Zentren als Partner der Urban Innovators Challenge mit ins Boot geholt.“, so Karin Tausz, Business Unit-Leiterin „Innovation & E-Mobilität“ bei AustriaTech. Das österreichische Inkubatornetzwerk AplusB wurde auf Initiative des bmvit und der FFG gegründet und hat seit 2002 mehr als 600 Start-ups gecoacht, gefördert und unterstützt: www.aplusb.biz.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Challenge lag auf den unterschiedlichen Kooperationsformen und darauf herauszufinden, welche Art der Unterstützung jeweils die sinnvollste ist. Gründe für eine Zusammenarbeit und die jeweiligen Ausprägungen sind vielfältig: Immer mehr Unternehmen beziehen die Start-up-Szene in ihre Planungen mit ein und schreiben konkrete Projekte aus. Aber auch der umgekehrte Weg ist möglich. Oder es entwickelt sich aus einer Mentorfunktion eine Partnerschaft. Fünf Kooperationen zwischen AplusB Start-ups und etablierten Unternehmen stellten ihre Produkte und Lösungen in Alpbach dem Publikum vor:

superTEX composites GmbH aus Tirol und vom AplusB Zentrum CAST betreut, ist ein 2011 gegründetes Spin-Off Unternehmen der Universität Innsbruck, das ein flexibles Schlauchhalbzeug zu freigeformten, duroplastischen Faserverbund-Hohlprofilen verarbeitet und mit dem Unternehmen Thöni Industriebetrieben GmbH kooperiert.

Hydroconnect aus Niederösterreich - betreut vom AplusB Zentrum accent - entwickelte eine Wasserkraftschnecke mit integrierter Fischwanderhilfe, die für Kraftwerksunternehmen, wie die Verbund Hydro Power GmbH, eine innovative Technologie darstellt.

Iconic Product Gmbh aus Wien - betreut vom AplusB Zentrum inits - entwarf ein kreatives Carport zum Selbstaufbau mit Photovoltaik-Dachmembrane. Interessierter Partner ist die Verbund Solutions GmbH.
   
Foodnotify aus Wien - betreut vom AplusB Zentrum inits - entwickelte ausgehend von der EU Allergenverordnung eine Webapplikation, mit der Rezepte auf Allergene, Nährwerte und Zusatzstoffe geprüft und gekennzeichnet werden können, die mit Metro Cash & Carry Österreich als Partner bereits zum Einsatz kommt.
   
Snapmod GmbH aus Oberösterreich - betreut vom AplusB Zentrum tech2b - entwickelte ein digitales Handmessgerät für die permanente Winkelkontrolle in Biegeanlagen. Aus dem ursprünglichen Mentor Uni-Cut GmbH wurde in weiterer Folge der Leadpartner.

Die Urban Innovators Challenge wird weitere Impulse setzen, ein Folgeworkshop ist noch diesen Herbst geplant. Details sind unter
www.smart-mobility.at/urbaninnovators/
zu finden.

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