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17.11.2015 11:37 Alter: 2 yrs

CAST technology award 2015. Diese Ideen zünden Zukunft!


10.11.2015 – Das CAST Gründungszentrum gemeinsam mit dem Wissenstransferzentrum West suchten in den letzten Wochen nach innovativen Geschäftsideen an den Tiroler Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Nun sind sie gefunden! Am 10. November wurden die Top 5 Forschungsprojekte mit dem höchstem Marktpotenzial im Beisein von Wirtschaftslandesrätin Patrizia-Zoller Frischauf in der Zentrale der Hypo Tirol Bank ausgezeichnet.

Foto: v.l.n.r. Florian Becke, Philipp Zingerle, Roland Maderebener, LRin Patrizia Zoller-Frischauf, vorne: Josef Kögl, Greta Mayr; © CAST/Fabian Johannes Irsara

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Bewertet wurden die Einreichungen von Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Fachbereichen. Die Kriterien Marktpotenzial, Innovationskraft, Kundennutzen, Wettbewerbssituation und wirtschaftliche Realisierbarkeit waren Maßstab für die Juryentscheidung.

Jene Forschungsprojekte mit den besten Chancen auf wirtschaftliche Umsetzung durften sich am Prämierungsabend über attraktive Preisgelder und über die kostenlose Teilnahme an der CAST Winter School 2016 freuen.

„Mit dem ‚CAST technology award‘ zeichnen wir jene Forschungsprojekte aus, die die besten Chancen auf eine wirtschaftliche Umsetzung haben. Neben attraktiven Preisgeldern können alle Einreicher auch an der ‚CAST Winter School 2016‘ teilnehmen. In diesem mehrtägigen Intensivprogramm werden sie auf die Geschäftsmodellentwicklung hin zur Umsetzung geschult“, erklärt LRin Zoller-Frischauf.

Vergeben wurden in diesem Jahr der erste, der zweite, zwei dritte und der vierte Platz mit einem Gesamtpreisgeld von 6.600 Euro.Wichtige Kriterien für die Jury waren das vorhandene Marktpotenzial, die Innovationskraft, der Kundennutzen, die Wettbewerbssituation und die wirtschaftliche Realisierbarkeit eines Projekts. „Die Qualität der Einreichungen ist beeindruckend. An den Tiroler Universitäten und Fachhochschulen ist ein enormes Potenzial vorhanden, um aus Forschungsergebnissen Produkte zu entwickeln und diese erfolgreich auf den Markt zu bringen“, betonte Florian Becke

Platz 1 und 3.000 Euro Preisgeld

Dipl.-Ing. Roland Maderebner und sein Team vom Arbeitsbereich Holzbau am Institut für Konstruktion und Materialwissenschaften der Universität Innsbruck konnten die Jury mit dem innovativen Systemverbinder „SPIDER CONNECTOR“ überzeugen. Mit diesem System werden dem Holzbau völlig neue Konstruktionsmethoden, die bisher nur im Betonbau möglich waren, eröffnet.

Platz 2 und 1.500 Euro Preisgeld

Univ.-Prof. Dr. Christoph Scherfler und Teamkollege Dr. Thomas Potrusil, Universitätsklinik für Neurologie der Medizinischen Universität Innsbruck, entwickelten in Zusammenarbeit mit der Universitätsklinik für Neuroradiologie, ein softwaregestütztes Analyseverfahren zur Diagnose von Alzheimer- und Parkinsonerkrankungen basierend auf MRT-Daten.

Platz 3 und 800 Euro Preisgeld

Mag. Michael Zechmann, Doktorand an der Universität Innsbruck, teilt sich ex aequo mit Dr. Dr. Johannes Laimer von der Universitätsklinik für Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Medizinischen Universität Innsbruck, den dritten Platz. Michael Zechmann entwickelt eine Datenbank inklusive App, die es Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten einfacher macht, für sie verträgliche Lebensmittel zu identifizieren. Johannes Laimer und Emanuel Bruckmoser arbeiten an einer innovativen Anwendungsform der Vakuumtherapie für den enoralen Bereich, die die Wundheilung bei verschiedenen Wundheilungsstörungen im Mund verbessern kann.

Platz 4 und 500 Euro Preisgeld

Dr. Thorsten Schwerte vom Institut für Zoologie der Universität Innsbruck, entwickelt eine Applikation, die interdisziplinäres, spielerisches Lernen in der Natur ermöglicht. Mit Hilfe dieser App können Lern-Ausflüge und Forschung in der Natur vorab geplant und während der Exkursion das Smartphone zu deren Unterstützung ohne aktive Datenverbindung verwendet werden.

Ab sofort auf dem Weg zum Unternehmen

Die eigenen Forschungsergebnisse beim CAST technology award auf ihre Wirtschaftlichkeit hin überprüfen zu lassen und zu erfahren, ob die eigene Forschung auch Marktpotenzial hat, ist ein erster Schritt in Richtung wirtschaftlicher Verwertung. Für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CAST technology award 2015 – ungeachtet dessen, ob sie prämiert wurden oder nicht – kann es nun zur nächsten Etappe übergehen: die UMSETZUNG. Für diesen konkreten Schritt steht das CAST Gründungszentrum in Tirol ForscherInnen mit kostenloser (!) Beratung sowie aktiver Unterstützung und Förderung zur Seite.

Über den CAST technology award

Mit dem CAST technology award sucht das CAST mit dem Kooperationspartner WTZ West in regelmäßigen Abständen Geschäftsideen zur wirtschaftlichen Verwertung von Entwicklungen, Erfindungen und Forschungsergebnissen aus allen Technologiebereichen. Teilnahmeberechtigt sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Tiroler Universitäten und Fachhochschulen sowie außeruniversitären Forschungseinrichtungen. In 10 Jahren Wettbewerbsgeschichte hat die Jury 133 Geschäftsideen von 248 TeilnehmerInnen evaluiert und bewertet. Prämiert werden jene Ideen mit der besten Chance auf erfolgreiche, wirtschaftliche Umsetzung.

Über das CAST Gründungszentrum

CAST ist das Gründungszentrum der Tiroler Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie der Akademikerinnen und Akademiker am Standort Tirol. Zentrale Aufgabe ist die Stimulierung, intensive Beratung, Begleitung und Förderung von technologiegetriebenen Unternehmensgründungen aus der Akademia. CAST ist Teil des Österreichischen Inkubatorennetzwerkes AplusB - Academia plus Business und wird vom BM für Verkehr, Innovation und Technologie (über die FFG) sowie vom Land Tirol gefördert.