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18.03.2015 12:04 Alter: 2 yrs

Das war die CAST Winter School 2015


08.03.2014 – Das CAST Gründungszentrum veranstaltete gemeinsam mit dem Science Park Graz vom 8.-12. März die CAST Winterschool. 2 Teilnehmerinnen und  14 Teilnehmer mit 9 spannenden Geschäftsideen haben an der Veranstaltung teilgenommen und  einen riesen Schritt in Richtung Gründung gemacht.

Die Winter School des CAST hat in diesem Jahr zusammen mit dem Science Park Graz hoch über dem Inntal, am Pillberg, stattgefunden. Die Geschäftsideen der 9 Teams waren bunt gemischt. In abwechselnden Theorie- und Praxis-Einheiten hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit mit den Tools des Business Model Canvas und des Value Proposition Canvas an ihren Ideen zu feilen, sie zu verändern, zu vertiefen und ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln. Der Austausch mit Gleichgesinnten lieferte zudem neuen Input und Kontakte wurden geknüpft. Intensive Unterstützung kam von den erfahrenen Coaches des CAST und des Science Park Graz sowie von Peter Kayatz, Unternehmensberater und passionierter Start-up-Coach.

Unsere Teams in der Winter School 2015:

Der Gewinner des CAST Award 2014, Peter Schwendiger, hat gemeinsam mit seinem Teamkollegen Florian Weikl teilgenommen, um seine Idee einen Schritt weiter zu tragen. Beide studieren Humanmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck (MUI) und arbeiten an einer Innovation im Bereich der Orthopädie, die das Einsetzen von komplizierten Revisionsprothesen bei Hüftoperationen verhindern soll.

Die Brüder Frederick (Student am MCI) und Sebastian (TU München) Wirth belegten mit ihrer Idee eines innovativen Werkstoffs für Laserschutzkabinen beim CAST Award 2014 den dritten Platz. Im Zuge der CAST Winter School 2015 konnten sie ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und konkrete Partner identifizieren. Sie sind jetzt fit für die Erstellung eines Businessplans.

Die Innsbruckerinnen Angela und Astrid Kuen, Studentinnen der Wirtschaftswissenschaften und der Rechtswissenschaften, haben eine unkonventionelle Idee für die Lebensmittelbranche. Mit ihrem Produkt sprechen sie vor allem Personen an, denen gesundes und abwechslungsreiches Essen wichtig ist und die wenig Zeit zum Kochen haben. Alles Bio versteht sich.

René Mähr und Thomas Bauer entwickelten ihr Konzept zur Therapie eines Bewegungsproblems, welches vorwiegend im Golfsport auftritt, weiter. Der erste Prototyp wurde bereits gebaut.

David Putzer und David Reitmeier vom Institut für experimentelle Orthopädie der Medizinischen Universität Innsbruck, entwickelten ein Instrumentenset, das die Herstellung von Knieprothesen für  Orthopäden erleichtern und gleichzeitig die Kosten für  Prothesenhersteller verringern soll.

Thomas Fröis und Manuel Schneiderbauer, zwei Vorarlberger Forscher vom Institut für Textilchemie und Textilphysik, beschäftigen sich seit einigen Jahren mit der Erforschung und Produktion von 3D Elektroden, welche eine verbesserte Leistung von Akkus und Batterien ermöglichen. Im Zuge des Workshops konnten sie ihr Business Modell bereits sehr genau definieren und werden bald mit der Gründung ihres Unternehmens starten.

Peter Genser, studierter Musiker aus Graz, beschäftigt sich mit der Idee einer Musikplattform für regionale Independent-Musiker, die den Bekanntheitsgrad von Musik und  MusikerInnen steigern soll.

Manfred Weiss, Student für Telematik an der TU Graz, beschäftigt sich mit einer Software-Lösung für bipolar erkrankte Menschen, die langfristig den Umgang mit der Krankheit für die Betroffenen erleichtern soll.

Am Ender des Workshops wurden die Ideen einer Jury, bestehend aus Bettina Wenko (CAST), Michael Mairhofer (Abteilung Wirtschaft und Arbeit, Land Tirol) und Helmut Fröhlich (ehemaliger Vorstand der Hypo Tirol), präsentiert. Die Teams konnten so weiteres Feedback von erfahrenen Experten sammeln.

Die Jury war von den Geschäftsmodellen und dem Konzept der Winter School begeistert. Die Teilnehmenden waren sich über den Mehrwert der Veranstaltung einig. „Ich habe viel gelernt und wenn ich etwas gebraucht habe, war immer jemand da“, reflektiert Manfred Weiss aus Graz. Manuel Schneiderbauer und Thomas Fröis waren sich einig: "Wir haben in diesen drei Tagen unser Geschäftsmodell sehr weit gebracht und viele Ideen auf den Punkt bringen können."

Der Großteil der Teams wird in einem nächsten Schritt am GründerInnen-Wettbewerb adventure X von Standortagentur Tirol und Wirtschaftskammer Tirol teilnehmen. Das Team des CAST freut sich darauf, die Teams  weiterhin bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee hin zum eigenen Start-up zu unterstützen und zu begleiten.