"Respekt, Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktbereitschaft sind Faktoren, die man braucht, wenn man ein Unternehmen gründen oder selber erfolgreich Unternehmer sein will", sagt Christian Mathes, Geschäftsführer des CAST, Mitveranstalter und Initiator des Projektes "cash,- Das erste Geschäft.", und spricht genau jene Soft Skills an, die die "cash,-"-TeilnehmerInnen hervorheben wenn sie zu ihren Erfahrungen während der Praxisphase befragt werden. Aber vor allem Partner von einer Geschäftsidee zu überzeugen, Verträge zu verhandeln und abzuschließen, Kunden aktiv zu umwerben, Verkauf zu betreiben und einen positiven Geschäftsbericht vorzulegen sind die Vorgaben bei "cash,-" . Im Anschluss an die fünfwöchige Praxisphase ist eine Fachjury aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik anhand einer Managementpräsentation von der Geschäftsidee und deren Umsetzung zu überzeugen. Noch einmal ein exzellentes Training für alle, die selbst UnternehmerIn werden oder als solche/r in einem anderen Betrieb agieren wollen.
Die Entscheidung über die Plätze 1-3 ist heuer denkbar knapp ausgefallen. Die cash,- Fachjury hat sich dieses Jahr auf einen Sieger und zwei 2. Plätze geeinigt. Sie erfüllten laut Jury die Anforderungen an Kreativität und Nachhaltigkeit einer Geschäftsidee, an deren bestmögliche Umsetzung am Markt und an den positiven Geschäftsbericht am besten:
Platz 1 – 3-2-1 … let’s play
![]() | Den ersten Platz, dotiert mit € 700,-, sicherten sich 6 passionierte Musiker und gaben ein Versprechen. Das „3-2-1 … let’s play“-Team, zusammengesetzt aus Jennifer Lachowitz, Katharina Gogl, Daniel Hartmann, Alfred Unterwurzacher, Verena Steinegger und Hanne Bauer hat sich zum Ziel gesetzt, Leute schnell und unkompliziert zur Musik zu bringen. Nach dem Motto „come and play“ konnte jeder Begeisterte - ohne Vorkenntnisse - Musik aktiv erleben und die erlangten Kenntnisse in Form eines unterstützten Bandprojektes in die Praxis umsetzen. |
v.l.n.r. Helmut Fröhlich (Jury), Bettina Specht (CAST), Sara Matt-Leubner (Jury), Katharina Gogl, Oswald Mayr (WK-T), Daniel Hartmann, Verena Steinegger, Alfred Unterwurzacher, Tilmann Märk (LFU)
![]() | Die Frage „Fühlt er sich wohl in seiner Haut?“ haben sich Vanessa Siegl, Katharina Diepold, Gunnar Ploner, Pascal Müller und Kerstin Berchtold gestellt und damit, punktegleich mit dem Team "Cool-Taschenhalter", den mit € 500,- dotierten 2. Platz errungen. Mit "2ndSkinMedia" sorgte das Unternehmen in der monotonen Laptop-Landschaft dafür, Akzente zu setzen. Mit hochwertigen Printfolien, die vom Kunden individuell gestaltet werden konnten, kleidete 2ndSkinMedia Laptops in eine zweite Hülle. |
v.l.n.r. Helmut Fröhlich (Jury), Bettina Specht (CAST), Katharina Diepold, Vanessa Siegl, Oswald Mayr (WK-T), Pascal Müller, Sara Matt-Leubner (Jury), Tilmann Märk (LFU), Gunnar Ploner
Platz 2 – Cool Taschenhalter
![]() | Welche Frau fragt sich nicht: wohin mit meiner Tasche? Eva Middrup, Lukas Haffner, Max Dornach, Rebecca Riss und Marion Leggeri beantworteten diese Frage mit dem „Cool-Taschenhalter“ und erhielten dafür € 500,--. Das Unternehmen fand die kleine, innovative und bequeme Lösung für die Frau von Welt. Der Cool-Taschenhalter ist ein praktisches Accessoire, das in jeder Handtasche Platz findet. Ob als persönliches Schmuckstück oder dekorative Werbefläche verhilft der Cool-Taschenhalter an jedem Tisch zu einem eindrucksvollen Auftritt. |
v.l.n.r. Bettina Specht (CAST), Helmut Fröhlich (Jury), Marion Leggeri, Oswald Mayr (WK-T), Rebecca Riss, Eva Middrup, Sara Matt-Leubner (Jury)
Möglich machen den unternehmerischen Wettbewerb "cash,- Das erste Geschäft." das Gründungszentrum CAST, das Institut für Strategisches Managment, Marketing und Tourismus sowie das Institut für berufliche Kommunikation und Psychotherapie (beide Universität Innsbruck) und die Wirtschaftskammer Tirol. Die Partner schaffen die besonderen Voraussetzungen, die für die erfolgreiche Durchführung des Wettbewerbes erforderlich sind.
"Betriebswirtschaftliche Fakultäten haben kein Ausbildungsmonopol für zukünftige Unternehmerinnen und Unternehmer", meint der Dekan der Betriebswirtschaftlichen Fakultät Stephan Laske und führt weiter aus, "dennoch wird an ihnen Wissen vermittelt, das eine ausgezeichnete Grundlage für späteres unternehmerisches Tätigsein darstellt. Diese Wissensvermittlung entfaltet ihre Wirkung allerdings nur dann, wenn dies gleichzeitig mit der Entwicklung einer persönlichen Grundhaltung einhergeht, die unternehmerisches Handeln als etwas Anstrebenswertes und Attraktives ansieht."
Für Wirtschaftskammer Vizepräsident Oswald Mayr ist der cash,-Wettbewerb eine hervorragende Möglichkeit erste Unternehmerluft zu schnuppern und hofft, dass die Studenten dabei Lust auf mehr bekommen haben. "Unsere Unternehmen können im internationalen Wettbewerb nur bestehen, wenn wir unser wichtigstes Kapital - das Know-how der Menschen - geschickt und effizient einsetzen. Hier spielt die Universität als 'Denk- und Wissensfabrik' eine Schlüsselrolle. cash,- trägt damit zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bei." Weiters merkt er an, dass das Wichtigste bei der Gründung die richtige Vorbereitung ist. "Bereits hier entscheidet sich, ob ein Unternehmen künftig Erfolg haben wird oder nicht."






