Das Siegerteam – oder wie man Körper schonend durchleuchtet
|
Mag. Markus Haltmeier erzielte den ersten Platz beim CAST Life Sciences Business Award 2006. Haltmeier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Informatik der Leopold-Franzens-Universität. Seine Einreichung basiert auf Forschungsergebnissen, die er gemeinsam mit der UAR (Upper Austria Research GmbH, ao. Univ.-Prof. Günther Paltauf (Institut für Experimentalphysik, Uni Graz) und Univ.-Prof. Dr. Otmar Scherzer (Institut für Informatik, Universität Innsbruck) im Rahmen eines FWF-Projektes erzielen konnte. Man sieht die Herstellung hochauflösender, thermoakustischer Tomographen (TACT) für 3-D Bildgebung in der Medizin, Biologie und Industrie vor. Der Medizin stünde damit ein Instrument zur schonenden und verbesserten 3-D Abbildung von weichem Gewebe und damit verbesserten Diagnostik – z.B. von Tumoren - zur Verfügung. |
Mag. Markus Haltmeier (rechts) bei Prämierung mit Christian Mathe |
Platz 2 – ein neuer Assay optimiert die Medikamentenentwicklung
Übergabe des Preises für den zweiten Platz an Dr. Andreas Wemhöner und Dr. Mario Rüdiger. |
Den zweiten Platz holten Dr. Andreas Wemhöner (Department Kinder-Jugendheilkunde, Univ. Klinik Pädiatrie IV), a.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Haller (I-Med, Dept. f. Physiologie und Medizinische Physik) und PD. Dr. Mario Rüdiger (Department Kinder-Jugendheilkunde, Univ. Klinik Pädiatrie IV). Durch einen neuen, zellulären Assay kann das Team die Wirkung unterschiedlichster, exogener Substanzen auf die Funktion von Alveolar Typ II-Zellen (ATII-Zellen) quantifizieren. Die ATII-Zellen sind in der Lunge für wichtige Funktionen (Stammzelle, Immunität, Surfactantmetabolismus) zuständig. Arzneimittelhersteller können mit der Untersuchung des Teams ihre biotechnologischen Wirkstoffe hinsichtlich deren pulmonalen Wirkung oder hinsichtlich deren pulmonalen Nebenwirkungen validieren bzw. optimieren. |
Ein neues Instrument für gefäß- und nervenchirurgische Arbeit – der ausgezeichnete Platz 3
|
Das Team um Dr. Heinrich Schubert von der Univ.-Klinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie ist der dritte Gewinner beim CAST Life Sciences Business Award 2006. Es schlägt die Vermarktung eines chirurgischen Instrumentes vor. Das Instrument ermöglicht eine objektive Entscheidung, ob bei wiederherstellenden Operationen Gefäß- und Nervenenden jeweils direkt miteinander verbunden werden können oder der Einsatz eines Zwischenstückes bzw. Interponates erforderlich ist. |
Dr. Heinrich Schubert nimmt den Preis für den 3. Platz entgegen. |
CAST Business Award – Gewinn auf allen Ebenen
Der CAST Business Award wird seit 2004 für die Fachbereiche Life Sciences und IT ausgeschrieben. Nicht allein die attraktiven Geldpreise locken seine TeilnehmerInnen. Denn für Gewinn sorgt der Wettbewerb noch anderweitig.
"Über die Abarbeitung der Leitfragen im Einreichpapier können sich die TeilnehmerInnen ein gutes Bild verschaffen, ob ihre Forschungsergebnisse interessante Geschäftschancen bergen", berichtet Dr. Martin Spatz vom Veranstaltungspartner Life Science Austria (LISA). "Es macht durchaus Sinn, dass sich TeilnehmerInnen diese Fragen bereits v o r künftigen Forschungsprojekten stellen und die eigene Forschung entsprechend abstimmen. Denn wenn die Forschungsergebnisse mittelfristig auch wirtschaftlich verwertbar sind, eröffnen sich vollständig neue Finanzierungsmöglichkeiten abseits der Förderung der Grundlagenforschung", lässt Spatz weiter wissen.
Details und weitere Information zum CAST Life Sciences Business Award 2006 stehen hier für Sie zur Einsicht bereit.
Links:
LISA,
Life Science Austria
Department of
Physiology and Medical Physics, Innsbruck Medical
University
Infmath Imaging, Institute
for Computer Science, Innbruck University
Prämierungsbericht
CAST Life Sciences Business Award 2004
Prämierungsbericht
CAST IT Business Award 2005



